Über mich

Seit ich ein kleines Mädchen war, nehme ich Dinge wahr, die für viele Menschen unsichtbar sind. Ich sehe, fühle und spüre Ebenen, die sich nicht mit den Augen erklären lassen. Klingt vielleicht ein wenig geheimnisvoll – ich weiß. Und genau deshalb möchte ich dich ein Stück mit auf meinen Weg nehmen.

Schon als Kind war diese Gabe nicht immer leicht. Oft hat sie mir Angst gemacht. Meine Eltern habe ich mit meinen unendlich vielen Fragen über den Tod vermutlich manchmal an den Rand des Wahnsinns gebracht. Doch schon damals spürte ich: Hinter dem, was wir sehen können, gibt es noch so viel mehr.

Die geistige Welt war für mich nie weit entfernt. Sie war einfach da. Gleichzeitig war sie für mich als junges Mädchen oft schwer zu verstehen und noch schwerer einzuordnen.

Erst in meinen Zwanzigern begann ich bewusst, mich auf diesen Weg einzulassen. Ich ließ mich ausbilden, vertiefte die Arbeit mit meinen hellen Sinnen und erkannte nach und nach, dass das, was ich so lange als Belastung empfunden hatte, in Wahrheit ein Geschenk war.

Ich lernte meinen astrologischen Radix kennen, durfte tief in meine eigene Familiengeschichte eintauchen und begann einen intensiven Heilungsweg. Zum ersten Mal fühlte ich, warum ich hier bin. Es war, als würden sich plötzlich unzählige Puzzleteile zu einem großen Ganzen zusammenfügen.

Dann begegnete mir in meiner ersten Schwangerschaft vor 17 Jahren Kundalini Yoga.

Oder vielleicht war es eher so, dass Kundalini Yoga mich gefunden hat.

Eigentlich hatte ich nie geplant, Yogalehrerin zu werden. Doch mein Herz sprach eine andere Sprache. Ich hörte zu und machte den ersten Schritt.

Schon in meiner allerersten Stunde wusste ich:

Das ist mein Weg.

Seit diesem Moment begleitet mich Kundalini Yoga jeden einzelnen Tag. Es schenkt mir Erdung in einer immer lauteren Welt. Es erinnert mich daran, wieder nach innen zu lauschen, wenn das Außen zu laut wird. Es zeigt mir immer wieder, dass alles, wonach wir suchen, bereits in uns existiert.

Jede Meditation, jede Atemübung und jede Yogastunde bringt mich ein Stück näher zu meinem wahren Selbst.

Und immer wieder erinnert mich das Leben an einen Satz, der mich tief trägt:

Trust the Universe.

Fast wie selbstverständlich führte mich dieser Weg weiter zum Ayurveda. Denn Yoga und Ayurveda gehören für mich zusammen wie Pommes und Ketchup:-) Mit großer Begeisterung tauchte ich in dieses uralte Wissen ein und folgte dabei immer meinem Herzen. Denn ich habe gelernt: Wenn mein Bauch zu kribbeln beginnt, zeigt mir das Leben die richtige Richtung. Ich habe gelernt meiner Intuition zu vertrauen.

Aus all diesen Erfahrungen entstand PRATYAHARA.

Nicht als Unternehmen.

Nicht als Beruf.

Sondern als Ausdruck meines Herzens.

Hier dürfen Yoga, Ayurveda, Spiritualität, Heilung und echte Begegnung miteinander verschmelzen. Heute begleiten mich wundervolle Yogis aus Deutschland, Österreich und der Schweiz jede Woche im Online-Unterricht. Für dieses Vertrauen empfinde ich eine tiefe Dankbarkeit, die sich kaum in Worte fassen lässt.

Meine Intuition und mein Vertrauen wurde so richtig getestet, als mir vor einigen Jahren meine Dualseele begegnete. Es war ein Zeitpunkt, der für uns beide auf den ersten Blick alles andere als passend erschien und doch wusste mein Herz vom ersten Moment an etwas, das mein Verstand noch nicht begreifen konnte.

Wer den Weg der Dualseelen kennt, weiß, dass er trotz der unendlich großen Liebe nicht immer leicht ist. Er fordert uns heraus, hält uns einen Spiegel vor und lädt uns immer wieder dazu ein, alte Wunden anzuschauen und heilen zu lassen.

Auch unser gemeinsamer Weg war geprägt von Wachstum, Vertrauen und tiefen Transformationsprozessen. Immer wieder durften wir uns bewusst füreinander entscheiden – mit einem klaren Ja zueinander und einem ebenso tiefen Ja zu uns selbst.

Unsere Liebe ist weit mehr als Romantik. Sie ist ein gemeinsamer Heilungsweg. Eine Verbindung, in der Heilung auf allen Ebenen geschehen darf – für Körper, Geist und Seele. Sie erinnert uns jeden Tag daran, dass die größte Liebe nicht die ist, die immer leicht ist, sondern diejenige, die uns wachsen lässt, unser Herz öffnet und uns immer wieder zu unserem wahren Sein zurückführt.

Aus genau dieser gemeinsamen Vision sind auch unsere Herzensprojekte entstanden – das Shiva Shakti Festival, unsere Yoga-Retreats und die gemeinsamen Reisen nach Kroatien und nach Kerala in Indien. Sie alle tragen die Energie dessen in sich, was wir selbst erfahren durften:

Verbindung, Bewusstsein, Vertrauen und Liebe.

Und genau dafür schlägt mein Herz.

Ob im Yogaraum, auf dem Festival oder auf einer gemeinsamen Reise – ich wünsche mir, Räume zu erschaffen, in denen Menschen sich sicher fühlen. Räume, in denen sie loslassen dürfen. Räume, in denen sie sich erinnern, wer sie wirklich sind.

Denn ich glaube zutiefst daran:

Heilung beginnt in dem Moment, in dem wir aufhören, im Außen zu suchen – und den Weg zurück zu unserem eigenen Herzen finden.

SAT NAM

Julia